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Fehler im Lebenslauf können die Karriere-Chancen zunichte machen!

Was sind die typischen Fehler im Lebenslauf und wie Sie sie erkennen und vermeiden - diese Tipps sollten Sie sich auf jeden Fall anschauen.

 

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Fehler im Lebenslauf finden und vermeiden

Der erste Eindruck des potenziellen neuen Mitarbeiters geschieht über den Lebenslauf. Umso wichtiger ist es, dass der Lebenslauf absolut fehlerfrei ist und ein optimales Bild vom eigenen Werdegang vermittelt - doch leider unterlaufen vielen Bewerbern Fehler im Lebenslauf, die vermieden werden könnten. Schon mit einfachen Maßnahmen können die Bewerbung optimiert und Fehler im Lebe

Formale Fehler vermeiden

In vielen Fällen scheitert die perfekte Bewerbung an formalen Fehlern. Nicht selten konzentrieren sich Bewerber so sehr auf den Inhalt des Lebenslaufs, dass formale Aspekte fast gänzlich außer Acht gelassen werden. Ein klassischer Fehler ist hier eine falsche Formatierung, die den Lebenslauf unübersichtlich erscheinen lässt und das Lesen für den neuen Arbeitgeber erschwert. Auch wechselnde Schriftarten und -größen lassen den Lebenslauf wenig seriös aussehen. Ebenso unübersichtlich und unordentlich wirkt eine fehlende Struktur: Der Lebenslauf soll immerhin eine schnelle Übersicht über den eigenen Werdegang geben. Ist der Lebenslauf wirr und schwer zu lesen, erfüllt er diesen Zweck nicht. Dieser Fehler im Lebenslauf macht es dem potenziellen Arbeitgeber unnötig schwer, die eigenen Kompetenzen und Fähigkeiten kennenzulernen. Das ist auch der Fall, wenn der Lebenslauf nicht chronologisch geordnet ist. Das eigene Leistungsprofil sollte scharf präsentiert werden, um zu überzeugen.

Gerade die beruflichen Stationen sollten sinnvoll angeordnet sein – beginnend mit der aktuellen Position. Ohne diesen Fehler im Lebenslauf muss sich der Arbeitgeber nicht erst durch Stationen wie den Schulabschluss, Praktika und andere weniger interessante Bereiche lesen. In dieser Hinsicht sollte auch auf Lücken im Lebenslauf geachtet werden. Viele Menschen waren einige Monate oder nur ein paar Wochen arbeitssuchend. Diese Phase sollte allerdings nicht als „arbeitssuchend“ im Lebenslauf vermerkt werden. Im Idealfall können hier Fort- oder Weiterbildungen angegeben werden, an denen in dieser Station teilgenommen wurde. So können auch scheinbare Lücken in der beruflichen Karriere gefüllt werden, ohne die Bewerbung unattraktiver erscheinen zu lassen.

Unprofessionelles Bewerbungsfoto

Auch ein unprofessionelles Bewerbungsfoto ist ein typischer Fehler im Lebenslauf. Das Bewerbungsfoto gibt dem potenziellen Arbeitgeber einen ersten persönlicheren Eindruck, der über die reinen Fakten des beruflichen Werdegangs hinausgeht. Nicht selten passieren hier versehentlich Ausrutscher, die dem potenziellen Arbeitgeber jedoch sofort als unseriös ins Auge fallen: Dazu gehört bei Frauen zum Beispiel ein zu offenherziger Ausschnitt. Blusen sollten immer hochgeschlossen sein! Auch das Make-Up sollte dem Anlass des Fotos angemessen sein: Auf übertrieben bunte Schminke sollte ebenso verzichtet werden wie auf ein unnötig dramatisches und überladenes Make-Up. Ungekämmte Haare sind hier ebenfalls ein echtes No-Go! Ein unprofessionelles Bewerbungsfoto vermittelt einen legeren Eindruck – auch bei Berufen, in denen kein klassischer Dresscode herrscht, sollte hier auf ein ordentliches Erscheinungsbild Wert gelegt werden.

Auch Männer müssen beim Bewerbungsfoto auf Einiges achten. Denken Sie vor allem daran, einen freundlichen Eindruck zu vermitteln – ein leichtes Lächeln wirkt im Lebenslauf sympathisch. Ein häufiger Fehler m Lebenslauf ist es nämlich, ein übertrieben ernsthaftes, unfreundliches Bewerbungsfoto anzuhängen, das eher nach einem Passfoto aussieht. Zudem gilt auch bei Männern: Ein ordentliches Outfit ist Pflicht und auf das Hemd sollte nicht verzichtet werden. Je nach Beruf kann auch ein Anzug Standard sein. Die Kleidung sollte natürlich ordentlich gebügelt und fleckenfrei sein.

Irrelevante Details im Lebenslauf

Viele Bewerber machen den Fehler, zu viel von sich preiszugeben – auch Fakten, die gar nichts mit dem eigentlichen Jobangebot zu tun haben. Ein besonders weit verbreiteter Fehler ist dabei die Aufzählung der eigenen Hobbies. Das ist nämlich nur bei den wenigsten Bewerbungen sinnvoll: In der Regel haben Freizeitaktivitäten wie Schach nichts oder nur wenig mit dem potenziellen Arbeitsplatz zu tun. Ausnahmen gibt es dennoch: Wer sich zum Beispiel als Fitnesstrainer bewirbt, kann natürlich angeben, welche Sportarten er in seiner Freizeit treibt oder in welchen Sportvereinen er tätig ist. Hier sollte also genau überlegt werden, welche persönlichen Details man preisgibt.

Zu den irrelevanten Fakten als Fehler im Lebenslauf können auch Nebenjobs und Aushilfsjobs zählen. Wer als Jugendlicher in den Sommerferien in der Tankstelle ausgeholfen hat, muss das in einer Bewerbung zum Systemadministrator natürlich nicht angeben. Im Idealfall werden nur Vollzeitstellen angeführt. Selbiges gilt mittlerweile auch für die Konfession, den Beziehungsstatus oder Details zum Berufsleben der Eltern – das ist in modernen Bewerbungen absolut nicht mehr üblich.

Grundsätzlich gilt: Auf uninteressante Informationen, die vom Wesentlichen ablenken, ist zu verzichten. Der Lebenslauf sollte nicht länger als zwei Seiten sein und nicht von der Thematik abschweifen.

Langweiliges und kreativloses Design

Einen typischen Fehler im Lebenslauf stellt auch ein unkreativer, langweiliger und allzu allgemeingültiger Lebenslauf dar. Das kann vor allem am Layout liegen – eine schlichte, weiße Seite, in der die Fähigkeiten einfach aneinandergereiht aufgelistet werden, überzeugt die wenigsten Arbeitgeber. Mittlerweile ist es üblich, dem Lebenslauf etwas Farbe zu geben: Gezielt eingesetzt wirken sanfte Blau- oder Grüntöne seriös, aber dennoch frisch. Das gilt durchaus auch für Berufe, die nichts mit Design und Gestaltung zu tun haben! Dabei ist es allerdings auch wichtig, nicht zu übertreiben. Wird der Lebenslauf allzu bunt und knallig gestaltet, wirkt das schnell unseriös. Ein ausgewogenes Design, das weder langweilig noch überdreht aussieht, sticht aus der Masse heraus!

Auch bei der Beschreibung der eigenen Fähigkeiten gilt es, aufzufallen – auf eine seriöse Art und Weise. Die klassische Einstufung der eigenen Kompetenzen – zum Beispiel „Englisch – sehr gut“ - ist unpersönlich und meistens auch wenig aussagekräftig. Dieser Fehler im Lebenslauf kann recht einfach umgangen werden: Insbesondere Designer können die Kompetenzen hier mit Sternchen repräsentieren, aber auch eine Darstellung der Sprachkenntnisse mit „fließend in Wort und Schrift“ und ähnlichen Beschreibungen wirkt erheblich lebendiger. Auch hier ist es jedoch wichtig, nicht zu übertreiben und ein attraktives Mittelmaß zu finden.

Falsche Angaben und Unwahrheiten

Wer diesen Fehler im Lebenslauf macht, sollte die eigene Bewerbung dringend noch einmal überarbeiten: Unwahrheiten im Lebenslauf sind fatal. Mit diesem Fehler im Lebenslauf werden die eigenen Kompetenzen so stark ausgeschmückt, dass sie mit der Realität nur noch wenig zu tun haben. Ein typisches Beispiel hierfür sind wiederum die Sprachkenntnisse: Wer nur rudimentäre einige Sätze Spanisch spricht, sollte auf keinen Fall angeben, die Sprache fließend oder verhandlungssicher zu beherrschen. Dieser Fehler im Lebenslauf kann sich schnell als fatal herausstellen, denn nicht selten prüfen die potenziellen Arbeitgeber im Bewerbungsgespräch, was es mit diesen Fähigkeiten auf sich hat. Um das zu vermeiden, gilt also: Die eigenen Stärken können zwar hervorgehoben werden, sollten allerdings immer der Wahrheit entsprechen.

Fehlender Bezug zum Unternehmen

Jedes Unternehmen, das eine Stelle ausschreibt, möchte natürlich Bewerber, die explizit in diesem Unternehmen arbeiten wollen. Ein häufiger Fehler ist es jedoch, eine pauschale Bewerbung an zahlreiche Stellenangebote zu senden. Dies lässt sich meistens durch wenige Klicks ändern: Schon eine direkte Ansprache des potenziellen Arbeitgebers oder des HR-Managers macht einen großen Unterschied und wirkt sympathisch. Im Idealfall ist auch die restliche Bewerbung genau auf das jeweilige Stellenangebot zugeschnitten.

Typische Fehler im Lebenslauf - Grammatik und Rechtschreibung

Nicht zuletzt sind natürlich Grammatik- und Rechtschreibfehler klassische Fehler im Lebenslauf. Die Bewerbung sollte in dieser Hinsicht absolut fehlerfrei sein – nachlässige Formulierungen lassen schließlich auch auf eine solche Arbeitsmoral schließen. Im Zweifelsfall sollte die Bewerbung von einem Freund Korrektur gelesen werden, aber auch online gibt es Rechtschreibprüfungen, die hier genutzt werden sollten. Dieser Fehler im Lebenslauf kann also recht einfach vermieden werden und hat dennoch eine große Auswirkung auf die Präsentation.

Vermeiden Sie auch diese Fehler im Lebenslauf:

  • Fehlende Unterschrift
  • Fehlendes Geburtsdatum
  • Fehlende oder nicht reale E-Mail-Adresse
  • Fehlende Telefonnummer und Wohnadresse